129. Blinddeckel für die Motorschächte

Zurück in unsere Werft! Freddy ist gerade damit gestartet, den Seitenrümpfen die ersten Schichten Grundierung zu verpassen.

 

Ich zeige euch heute die Bilder unserer Blinddeckel für die Motorschächte.

 

Unsere Elektromotoren werden aufholbar sein, damit sie keinen Widerstand im Wasser produzieren, wenn wir unter Segel sind, und beim Trockenfallen nicht beschädigt werden.

 

Damit wir dann keine Löcher im Rumpf unter der Wasserlinie haben, müssen die Motorschächte verschlossen werden können. Dafür haben wir die Blinddeckel gefertigt. Sie sind haargenau auf die Motorschächte angepasst, denn wir haben sie daraus abgeformt und laminiert. Die Dokumentation mit Bildern ist leider nur Anfangs erfolgt.

 

Die Befestigung der Blinddeckel erfolgt mittels umklappbaren Ringschrauben, mit denen man die Deckel auch richtig in die Dichtung reinpressen kann. Die Dichtung wird höchstwahrscheinlich eine Weichschaumdichtung aus EPDM sein (seewasserbeständig). Das ist das, was wir aktuell eingebracht haben.

 

Der Nachteil bei dieser Blinddeckel-Lösung: wir handhaben ein extra Bauteil, das auch noch lose ist. Es kann theoretisch auch durch die Öffnung fallen (muss allerdings einen ganz speziellen Winkel haben), das wäre laut Freddy der worst case. Deshalb sind die Deckel auch so leicht, das sie aufschwimmen. Eine Leinenverbindung wäre auch denkbar, aber die ist halt auch immer im Weg. Für mich wäre der worst case, dass ICH durch den Schacht falle, nicht der Deckel. Freddy sagt, dafür ist der Schacht zu klein. Ich passe da aber ohne Probleme durch … besser als die Deckel jedenfalls.

 

Die Motorenaufhängungen an sich zeigen wir separat, dafür muss der Rumpf anders herum liegen und dafür müssen wir sinnvollerweise auch eher ein Video drehen, da es mit Fotos echt schwierig zu erklären ist. Dieser Beitrag folgt also noch.